Folge 9: Das Beiboot: Ausstattung und Kosten

Nicht immer ist man ausschließlich mit der Yacht unterwegs - kürzere Strecken macht man mit dem Beiboot.

Neben den praktischen Liegeplätzen direkt in einer Marina gibt auch immer mehr Bojenfelder ein Stück weit auf See, dem Strand vorgelagert. Kein Problem, es gibt ja Dingis (oder auch Dinghis oder Dingys). Das sind kleine Beiboote die entweder aus Gummi, aus einem Festrumpf oder aus einer Kombination von Beidem gefertigt sind. Betrieben werden Dingis meist mit einem Aussenbordmotor. Gerne werden Dingis auch verwendet, um kleine Ausflüge zu entlang der Küste oder entlang des Strandes zu machen, ohne unbedingt das "Hauptschiff" vom Liegeplatz zu bewegen. Alles über Dingis und die weiteren damit verbundenen Ausstattungen und Kosten findet Ihr hier im Artikel.

Das Dingi.

Los geht es mit dem Dingi selbst.

Auf unserer Yacht "augusta11" betreiben wir ein Dingi oder auch Beiboot von Bombard, genauer ein Bombard AX300 Compact RIB. Hier findet ihr alle Daten zum Beiboot direkt beim Hersteller. RIB steht für Rigid Inflatable Boats und bedeutet Festrumpfschlauchboot. RIBs haben einen besseren Auftrieb als Boote ohne Festrumpf und sind daher stabiler zu betreiben.

Das Lombard 300 ist sehr gut für 3-4 Personen zu nutzen und ist trotzdem kompakt genug, dass es aufgeblasen auf der Yacht gut zu transportieren ist. Preislich liegt das Dingi bei in etwa 1.700 Euro. Mit im Preis eingeschlossen sind Flickzeug, Fusspumpe, eine Hülle und die beiden Ruder.

  

Aussenbordmotor

An ein Beiboot gehört in der Regel ein Aussenbordmotor. Wir haben für unser Dingi einen recht leistungsstarken und zuverlässigen Yamaha F6C Motor angebracht.

  • Motortyp: 4-Takt
  • Hubraum: 139 ccm
  • Zylinderanzahl/Anordnung: 1, OHV
  • Bohrung x Hub: 62,0 mm x 46,0 mm
  • Propellerwellen-Leistung bei mittlerer Drehzahl: 4,4kW / 5.000 /min
  • Vollgasdrehzahlbereich: 4.500 - 5.500 rpm
  • Schmierung: Nasssumpf
  • Gemischaufbereitung: 1 Vergaser
  • Zündung/Frühverstellungssystem: CDI
  • Startsystem: Manuell
  • Getriebeuntersetzung (Zähne): 2.08 (27 : 13)

Ein Aussenborder dieser Grössenordnung kostet in etwa 1.300 Euro.

  

 

Treibstofftank (extern, zusätzlich).

Unser Yamaha Aussenborder hat einen Innentank von ca. 1,1l. Mit einem ca. Verbrauch von 100ml/km kommt man damit gut 10km (5,4sm). Das reicht für kurze Fahrten problemlos aus. Jedoch schwebt latent immer das Gefühl der Unsicherheit mit. Bei 1,1l hat man nicht viele Reserven. Und sollte auf dem Wasser einmal etwas sein, dann ist Rudern nicht immer die optimale Lösung. 

Eine häufige - selbst erlebte - Situation ist es, die Yacht selbst an einem Liegeplatz im Hafen oder an einer Boje zu haben. Mit dem Beiboot möchte man nun z.B. an einen Badestrand auf der anderen Seite der Bucht. 3-4km quer über die Bucht sind keine Seltenheit. In Novigrad / Kroatien hatten wir unsere "augusta11" im Hafen liegen und sind mit dem Beiboot hinüber zum Badestrand des bekannten Campingareals Lanterna gefahren. Quer über die Bucht sind das in einfacher Strecke ca. 4,2km. Das ist eine Gesamtdistanz von ca. 8,4 km. Da ist bei 1,1l Tankinhalt nicht mehr viel an Reserve übrig.

Mit einem externen Tank ist man jedoch stets auf der sicheren Seite. Wir haben im Beiboot einen 12l Tank. Damit kommt man mit der Kalkulation von 100ml/km auf gut 120km (65,8sm). Das hat bislang allen Gästen immer gereicht. 

Vorteile sind zudem das einfachere Befüllen (einfach an der Tankstelle befüllen, da tragbar) und das stets klare Wissen, wieviel Sprit noch im Tank ist. Wir verwenden das Standardmodell von Talamax mit 12l - Kosten in etwa 30 Euro.

 

  

Zubehör für Aussenbordmotor nicht vergessen.

Mit dem externen Tank ist es meist nicht getan. Viele Aussenborder haben meist unterschiedliche Anschlüsse. Daher wird der Tank immer "nackt" geliefert, ohne Anschlussleitung, Adapter, Buchsen und Stecker. Die Kleinteile kommen auch gerne noch einmal auf ca. 30 Euro.

  • Brennstoffleitung mit Pumpball
  • Talamex Benzinfilter
  • Schlauchadapter Yamaha
  • Stecker Motor 
  • Buchse Motor/Tank 
  • Stecker Tank

 

Einstiegsleiter / Badeleiter

Habt Ihr schon einmal versucht in ein Beiboot zu klettern? Das ist wirklich schwierig, ja fast nicht zu machen. Oft ist man unterwegs mit dem Beiboot und möchte auch kurz mal das Wasser genießen oder einmal kurz abtauchen. Und dann? Mit der Badeleiter fürs Beiboot ist das kein Problem mehr. Für ca. 60 Euro haben wir uns eine Einstiegsleiter speziell für ein Schlauchboot zugelegt und haben diese Leiter stets im Beiboot mit dabei. Damit und mit einem Anker könnt Ihr jederzeit an Ort und Stelle ankern und Baden oder aus dem Boot steigen und seid sicher, jederzeit wieder ins Boot gelangen zu können. 

 

Anker

Ja, auch das Beiboot sollte einen Anker haben. Gerne fährt man mit dem Dingi mal raus und findet eine tolle Bucht oder eine tolle Möglichkeit zu Baden. Was dann? Einfach ins Wasser springen geht nicht. Daher haben wir an Bord einen kleinen Anker, eine Dragge. Vorteil daran, an Bord ist der Anker zusammengeklappt und lässt sich gut im Dingi transportieren. Im Wasser öffnet er sich dann und über seine gewünschte Funktion aus. An der Dragge haben wir eine 20m Ankerleine befestigt, damit ist man für so wie alle Fälle gerüstet. Die Leine kostet in etwa 20 Euro und der Anker ebenso ca. 20 Euro.

 

 

Walkie Talkie.

Klingt manchmal banal, aber manchmal sieht es mit dem Handynetz in Buchten oder abgelegenen Stränden schlecht aus - auch in der heutigen Zeit. Wir haben das zu Ende gedacht und haben uns von Motorola ein Set Funkgeräte angeschafft. Bei Fahrten mit dem Beiboot haben wir stets ein Funkgerät dabei. Das andere bleibt an Bord der Yacht - natürlich nur sofern jemand auch an Bord der Yacht ist. Wir haben uns für das Modell T80 entschieden, da es aus der mobilen Reihe von Motorola die größte Reichweite besitzt. Lt. Hersteller schafft es bis zu 10km (5,4sm). In der Praxis schaffen wir das nicht ganz. Je nachdem wieviele Hügel oder Inseln zwischen den Geräten liegen verkürzt sich die Reichweite, jedoch hat die Kommunikation immer funktioniert. Der Preis liegt bei ca. 100 Euro das Set.

 

Wasserdichte Tasche.

Für Fahrten mit dem Beiboot haben wir stets einen kleinen wasserdichten Beutel dabei. Man hat immer kleine wichtige Dinge dabei: Geld, Schlüssel, Handy oder eine Kamera um nur die vier Wichtigsten zu nennen. Der auf dem folgenden Bild dargestellte Beutel hat ein Volumen von 5L und man ist mit ca. 15 Euro Kosten für die Tasche dabei.

 

 


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